Freitag, 10. Dezember 2010
Ausbeutung der Bodenschätze Afrikas
christiank123, 14:49h
Mit dem steigenden Interesse an mineralischen Rohstoffen ist der afrikanische Kontinent wieder ins Interesse der Weltöffentlichkeit gerückt. Neben Europa und den USA beanspruchen längst auch China und Indien Ölfelder und Minen dort. Auch Südafrika beteiligt sich am Kampf um Lizenzen und Schürfrechte. Dabei können seine expandierenden Minenkonzerne auf eine lange Geschichte der Ausbeutung von Kohle und Gold im Großraum Johannesburg zurückblicken. Aus nationalen sind multinationale Unternehmen hervorgegangen, die Johannesburg noch immer als Einfallstor für ihre Geschäfte in Afrika nutzen.
(www.welt-sichten.org)
Erdöl ist das wichtigste Exportprodukt Afrikas (mehr als 42 Prozent aller Exporte). Gold, Diamanten und Metallerze machen mehr als 14,5 Prozent des Exorts aus Afrika aus (Stand 2002).
In Afrika finden die imperialistischen 'freiheitlichen', 'harmonischen' und 'demokratischen' 'Freunde' etwa 20 - 40 Prozent der weltweiten Uranvorkommen, über 80 Prozent der Platin- etwa 40 Prozent der Vanadium-, über 80 Prozent der Mangan, ca. 50 Prozent der Kobalt- über 80 Prozent der Chromat- und ca. 18 Prozent der Titanvorkommen (Stand 2002).
Der SWR schreibt auf seiner Internetseite zur Demokratischen Republik Kongo: "Der Kongo wurde zwischen 1998 und 2004 von einem Bürgerkrieg zerfressen, der mindestens zwei Millionen Menschen das Leben kostete - trotz oder gerade wegen eines Rohstoffreichtums, von dem andere Staaten nur träumen können: Coltan, Gold, Diamanten, Kupfer, Uran. Im Kongo kann man sich wie unter einem Brennglas anschauen, welche Bedeutung Ressourcen für Konflikte haben können."
John Emeka Akude schreibt: "Die Herrschenden übernahmen einfach die koloniale Ordnung und schöpften die Ressourcen ihres Staates ab. Häufig sicherten sich lokale Machthaber den Zugang zu Ressourcen. Gemeinsam mit den Regierenden ließen sie die Staaten verarmen - oft auch mit Hilfe ausländischer Mächte." - "Im Globalisierungszeitalter muss zur Ausbeutung von Rohstoffen nicht mehr der ganze Staat beherrscht werden. Zugang zu den Ressourcen reicht aus. Edelsteine, Gold, Eisenerz und Holz sind lukrative Handelsgüter auf dem Weltmarkt." - "Korruption höhlte die Staaten aus, und in dem Maße, in dem staatliche Institutionen abgebaut wurden, gingen Jobs im öffentlichen Sektor verloren. Die Zahl der marginalisierten Jugendlichen stieg ins Astronomische." - "Die Jugendarbeitslosigkeit in Westafrika liegt heute bei 50 Prozent (UNOWA 2006: IV). Die Alternativen für die Betroffenen sind: bewaffnete Raubüberfälle, Beitritt zu einer Miliz, Kokainschmuggel in den Westen oder die gefährliche Reise in Booten übers Mittelmeer nach Europa." - "Die aufgebrachte Elite hat keine Probleme, Arbeitslose zu rekrutieren. Und die Milizführer verdienen gut am globalen Handel mit Konfliktressourcen, während ihr Fußvolk ganze Gesellschaften terrorisiert." - "Die Oriental Timber Company (OTC), deren Besitzer und Geschäftsführer Gus van Kouwenhofen ein enger Verbündeter Taylors ist, importierte 2002 und 2003 Holz aus Liberia in die USA. Die Firma gehört zu einem Netzwerk von Investoren aus Indonesien, Malaysia und Hongkong, die die boomende chinesische Holzindustrie dominieren. China hat seither Frankreich als größten Importeur liberianischen Nutzholzes abgelöst - und sich gleichzeitig zum führenden Möbelexporteur in die USA entwickelt."
(www.scharf-links.de)
(www.welt-sichten.org)
Erdöl ist das wichtigste Exportprodukt Afrikas (mehr als 42 Prozent aller Exporte). Gold, Diamanten und Metallerze machen mehr als 14,5 Prozent des Exorts aus Afrika aus (Stand 2002).
In Afrika finden die imperialistischen 'freiheitlichen', 'harmonischen' und 'demokratischen' 'Freunde' etwa 20 - 40 Prozent der weltweiten Uranvorkommen, über 80 Prozent der Platin- etwa 40 Prozent der Vanadium-, über 80 Prozent der Mangan, ca. 50 Prozent der Kobalt- über 80 Prozent der Chromat- und ca. 18 Prozent der Titanvorkommen (Stand 2002).
Der SWR schreibt auf seiner Internetseite zur Demokratischen Republik Kongo: "Der Kongo wurde zwischen 1998 und 2004 von einem Bürgerkrieg zerfressen, der mindestens zwei Millionen Menschen das Leben kostete - trotz oder gerade wegen eines Rohstoffreichtums, von dem andere Staaten nur träumen können: Coltan, Gold, Diamanten, Kupfer, Uran. Im Kongo kann man sich wie unter einem Brennglas anschauen, welche Bedeutung Ressourcen für Konflikte haben können."
John Emeka Akude schreibt: "Die Herrschenden übernahmen einfach die koloniale Ordnung und schöpften die Ressourcen ihres Staates ab. Häufig sicherten sich lokale Machthaber den Zugang zu Ressourcen. Gemeinsam mit den Regierenden ließen sie die Staaten verarmen - oft auch mit Hilfe ausländischer Mächte." - "Im Globalisierungszeitalter muss zur Ausbeutung von Rohstoffen nicht mehr der ganze Staat beherrscht werden. Zugang zu den Ressourcen reicht aus. Edelsteine, Gold, Eisenerz und Holz sind lukrative Handelsgüter auf dem Weltmarkt." - "Korruption höhlte die Staaten aus, und in dem Maße, in dem staatliche Institutionen abgebaut wurden, gingen Jobs im öffentlichen Sektor verloren. Die Zahl der marginalisierten Jugendlichen stieg ins Astronomische." - "Die Jugendarbeitslosigkeit in Westafrika liegt heute bei 50 Prozent (UNOWA 2006: IV). Die Alternativen für die Betroffenen sind: bewaffnete Raubüberfälle, Beitritt zu einer Miliz, Kokainschmuggel in den Westen oder die gefährliche Reise in Booten übers Mittelmeer nach Europa." - "Die aufgebrachte Elite hat keine Probleme, Arbeitslose zu rekrutieren. Und die Milizführer verdienen gut am globalen Handel mit Konfliktressourcen, während ihr Fußvolk ganze Gesellschaften terrorisiert." - "Die Oriental Timber Company (OTC), deren Besitzer und Geschäftsführer Gus van Kouwenhofen ein enger Verbündeter Taylors ist, importierte 2002 und 2003 Holz aus Liberia in die USA. Die Firma gehört zu einem Netzwerk von Investoren aus Indonesien, Malaysia und Hongkong, die die boomende chinesische Holzindustrie dominieren. China hat seither Frankreich als größten Importeur liberianischen Nutzholzes abgelöst - und sich gleichzeitig zum führenden Möbelexporteur in die USA entwickelt."
(www.scharf-links.de)
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verenanoraann,
Freitag, 14. Januar 2011, 14:39
sehr gut!!!! :-)
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